Externe SSD Tipps

Wie baue ich eine SSD Festplatte ein?

Auf den ersten Blick sieht es immer kompliziert aus, es ist jedoch sehr einfach. Zudem geht es meist recht schnell eine SSD Festplatte einzubauen und es lohnt sich: Eine SSD Festplatte bringt einen Rechner bzw. Notebook viel schneller zum Laufen, erreicht sie doch Lese- und Schreibraten bis zu 500 Mbyte/s. Um erfolgreich eine SSD Festplatte einbauen zu können, sind die folgenden Schritte und Tipps zu befolgen, Für das sichere Einbauen einer SSD Festplatte gilt Folgendes: Es sollte idealerweise Windows 7 oder Windows 8, oder die Mac OS X Verionen 10.6 (Snow Leopard) bis 10.10 (Yosemite) installiert sein. Grund hierfür ist, dass diese zuvor genannten Betriebssysteme am besten mit SSD Festplatten zurecht kommen und sauberer arbeiten. Durch die Unterstützung des TRIM-Befehls dieser Betriebssysteme wird verhindert, dass die SSD Festplatte langsamer wird.

Der Einbau einer SSD Festplatte in einen Desktop PC ähnelt dem Einbau einer ganz normalen HDD Festplatte. Zuerst sollten Sie den Strom des Desktop PCs ausschalten bzw. vom Strom trennen. Nun öffnen Sie das Gehäuse. Sie werden im Bereich des Festplattenschachts freie Bereiche sehen. In diesen freien Schacht schieben Sie die SSD rein und schrauben diese Festplatte mit vier Schrauben fest. Wenn Sie sich vergewissert haben, dass die Festplatte richtig sitzt, verbinden Sie die SSD Festplatte mit folgenden Kabeln: Sie suchen einen freien Strom und SATA-Anschluss und schließen diese beiden an die Festplatte an. Wenn Sie dies getan haben, starten Sie jetzt Ihren PC und fahren das Betriebssystem hoch. Jetzt sollte die SSD Festplatte automatisch vom PC bzw. Mac erkannt werden. Wenn dies der Fall ist, haben Sie alles richtig gemacht und die SSD kann formatiert werden. In weniger als zehn Minuten haben Sie Ihre SSD Festplatte somit erfolgreich eingebaut.
Für den Fall, dass Ihre SSD nicht die Standardgröße von 3,5 Zoll hat: Kein Grund zur Panik. Für einen günstigen Preis können Sie sich einen Einbaurahmen speziell für die kleinen SSD Festplatten besorgen. Diese schließen Sie einfach an den Rahmen an und schrauben diesen fest.

Ist eine externe Festplatte besser als eine interne Festplatte?

Diese Frage stellen sich oftmals viele Computernutzer. Worin besteht der Vorteil einer externen oder internen Festplatte. Und was sind eigentlich die Nachteile? Was ist der entscheidende Unterschied? Im Nachfolgenden wird dies bestmöglich erklärt. Wenn Ihnen Mobilität wichtig ist, dann ist eine externe Festplatte deutlich von Vorteil. Sie können mehrere Tera- oder Gigabyte von Daten auf andere Rechner problemlos überspielen. Bezüglich Herstellerdesign der externen Festplatte kann man seinen eigenen Geschmack wählen. Es gibt zahlreiche Modelle, die bestimmte Designlinien adaptieren und diese in der Gestaltung ihrer externen Gehäuse verwenden. So ähneln externe SSD Festplatten beispielsweise von freecom oder G-Technology stark an Apple Macs und MacBooks.

Bei einer externen Festplatte ist die Konnektivität von großer Bedeutung. Wichtig hierbei ist, dass mindestens ein USB 3.0 Anschluss vorhanden ist. Mit einem älteren Anschlussport, z.B. USB 2.0 würde die Datenübertragung von mehreren Gigabytes sehr lange dauern. Dies ist natürlich nicht Sinn der Sache. Ein USB 3.0 Anschluss ist also Pflicht. Bezüglich der Speicherkapazität der externen Festplatten kann man sagen, dass nicht mehr soviel Unterschied wie bei einer internen Festplatte besteht. Auch die Speicherkapazität ist mittlerweile identisch zu den internen Festplatten und für den Vergleich der Festplattenarten nicht weiter relevant. Für viele kommt nun der nächste Faktor: Der Preis. Externe Festplatten sind im Vergleich zu internen Festplatten teurer. Jedoch gibt es externe Festplatten in vielen verschiedenen Größen, sodass es externe Festplatten für jedes Budget gibt. Ein Nachteil bei internen wie auch externen Festplatten ist, dass diese nicht erweiterbar oder aufrüstbar sind. Wenn eine externe Festplatte voll ist, müssen entweder Daten, die diese Festplatte beinhaltet, gelöscht werden oder gegebenenfalls eine Neue gekauft werden. Dies ist dann dem Benutzer selbst überlassen.

Und nun zu unseren internen Festplatten: Interne Festplatten sind der Klassiker und beim Kauf eines neuen Rechners oder Laptops meist schon in den Geräten verbaut und direkt nutzbar. Die Mobilität steht bei einer internen Festplatte nicht im Vordergrund. Eine interne Festplatte wird meist erst ausgetauscht, wenn diese einen Defekt aufweist und somit nicht mehr nutzbar ist. Zusätzlich zum Speicherbedarf für Ihre Daten, wird die interne Festplatte als Standardvolume für das Betriebssystem genutzt. Auch das Design einer internen Festplatte spielt hierbei keine außerordentliche Rolle. Bezüglich der Speicherkapazität lassen sich wie erwähnt keine Unterschiede zwischen einer internen Festplatte oder einen externen Festplatte feststellen. Hier sind beide Festplatten sehr identisch. Vom Preis her sind interne Festplatten günstiger, weil diese quasi „nackt“ sind, und ohne Gehäuse und Controller gekauft werden können. Der Controller ist meist schon auf der Hauptplatine, dem Motherboard fest verbaut. Doch welche Festplatte ist denn nun besser? Hier die Antwort: Im Allgemeinen ist die „Mobilität“ in der heutigen Zeit ein sehr wichtiger Begriff. Die externe Festplatte macht diese Mobilität möglich und ist ein wichtiger Faktor für die Nutzung. Man hat die Daten immer dabei, wenn man Sie benötigt. Man muss hierzu nicht ständig einen Laptop oder Desktop PC mit sich herumtragen. Und Betriebssysteme lassen sich heutzutage relativ problemlos auch auf externen SSD Festplatten installieren und von dort aus betreiben.

Kann ich eine interne SSD Festplatte auch als externe Festplatte nutzen?

Eine SSD Festplatte ist nicht nur für den Desktop PC oder Laptop ein wichtiger und extrem schneller interner Datenspeicher. Auch interne SSD Festplatten eignen sich sehr gut als externe Festplatten. Hierzu sollten Sie die richtige SSD mit entsprechender Größe von mindestens 128 Gigabytes und ein passendes Gehäuse auswählen. Wie man interne SSD Festplatten mit einem externen Festplattengehäuse nutzen kann, erklären wir hier.

Welche Formatierung muss ich vornehmen und wo sind die Unterschiede?

Wie Sie eine externe SSD formatieren und was Sie bei der Formatierung einer Festplatte beachten müssen, erfahren Sie hier: Es gibt sowohl für PCs als auch Macs unterschiedliche Formate. Ohne diese Formatierung wird das Nutzen sowohl einer internen Festplatte als auch externen Fetsplatte definitiv nicht funktionieren. Im einzelnen unterscheiden sich die Formate wie folgt:
 FAT32 – Das File Allocation Table Format ist der Klassiker und eignet sich für Windows User, die möglichst kompatibel weiteren Peripherie-Geräten bleiben möchten. So wird dieses mittlerweile über 30 Jahre alte Format immer noch bei externen Festplatten, USB-Sticks oder Digitalkameras eingesetzt. Allerdings ist dieses Dateisystem nicht das performanteste und gehört zu den unsichersten Formaten. Zudem kommt der Nachteil, dass Dateien mit einer Größe von mehr als 4 Gigabyte, nicht ohne weiteres auf die Festplatte kopiert werden können. Möchte man also beispielsweise einen DVD-Rip mit 4,8 GB Größe auf seine Festplatte kopieren, muss diese Datei entweder komprimieren oder in mehrere kleinere Dateien splitten.
 exFAT ist eine Weiterentwicklung des weit verbreiteten FAT32, und wurde speziell für Flash-Speicher entwickelt. Es ist deutlich besser als das FAT32-System und wird als recht leistungsstark bezeichnet. Wer mit Windows Vista, 7 oder 8 arbeitet und ein Dateisystem benötigt, welches auch zu Mac OS voll kompatibel ist, sollte seine externe SSD Festplatte mit dem exFAT-System formatieren.
 NTFS – Das New Technology File System ist gegenüber dem FAT32 in der Hinsicht überlegen, da Datentransfers deutlich schneller ausgeführt werden. Zudem sind die Limitierungen bei großen Dateien unkritisch, liegen diese bei wahnsinnigen 16 TB. Windows User, die mit einer modernen Version arbeiten und nicht in absehbarer Zeit auf ein anderes Sytem switchen, können definitiv NTFS nutzen. Auch Mac OS X kann seit Version 10.3 NTFS-Dateisysteme lesen, allerdings nicht beschreiben.
 HFS+ ist das Standard-Dateisystem für Apple Macs und iOS-Geräte und kann für alle internen und externen Speichermedien verwendet werden. Im Betriebssystem selbst wird es als Mac OS Extended bezeichnet. Dabei ist es aufgrund der Systemeigenschaften sehr effizient und leistungsstark. Fragmentierung – wie bei Windows-Rechnern – wird praktisch vermieden. Es wird allerdings von Windows-Systemen nicht erkannt und kann weder beschrieben noch gelesen werden.

Wie mache ich eine SSD Festplatte am PC bootfähig?

Sie wollen eine externe SSD bootfähig machen und eine externe SSD partitionieren? Das Formatieren einer SSD Festplatte am PC ist wie das Einbauen einer Festplatte sehr einfach. Auch hier sind einige wichtige Tipps zu beachten, damit dies alles einwandfrei funktioniert. Hier gilt der Tipp von Absatz 1. Sofern möglich, nutzen Sie einen Zweitrechner, am besten mit Windows 7 oder Windows 8, da hier die SSD Festplatten am besten erkannt werden. Diese beiden Betriebssysteme verursachen keine Probleme, wie frühere Windows-Versionen. Der Vorgang dauert ungefähr 10 Minuten. Schließen Sie die SSD an einem frei verfügbaren Platz des Festplattenschachts an. Nach Hochfahren von Windows wird die Platte nun direkt erkannt. Nach dem erfolgreichen Start von Windows rufen Sie die Datenträgerverwaltung auf. Hierzu klicken Sie die Tasten Windows . Anschließend führen Sie den Befehl diskmgmt.msc aus. Es wird sich ein Fenster öffnen, wo Sie die Partitionen verwalten können. Richten Sie die SSD Festplatte so ein, wie Sie es benötigen, indem Sie die Partionen auswählen und die Buchstaben festlegen. Nun müssen Sie die von Ihnen eingerichtete Festplatte in den richtigen Computer bzw. Laptop einbauen und das Betriebssystem installieren. Ein einfacher Vorgang, der mit dieser Beschreibung in 10 Minuten erledigt ist.

Wie mache ich eine SSD Festplatte am Mac bootfähig?

Eine externe SSD Mac-fähig zu formatieren, sehen viele Benutzer als eine große Hürde. Doch dies ist nicht der Fall, wenn Sie der nachfolgenden Beschreibung folgen. Apple bietet mit dem Festplatten-Dienstprogramm das nötige Tool, mit dem Sie arbeiten können. Der Dienstprogramm-Ordner liegt im Ordner Progamme des Macs. Sollten Sie das nicht auf Anhieb finden, Spotlight hilft mit einem Klick auf die Lupe rechts in der Menü-Leiste oder aber durch die Tastenkombination cmd Leertaste . Starten Sie dort das Festplattendienstprogramm. Sie werden jetzt links die Festplatten aufgelistet sehen. Hier wählen Sie Festplatte aus, die Sie formatieren wollen. Um den Befehl für das Formatieren durchzuführen, klicken Sie oben rechts auf Löschen . Die Bezeichnung ist zwar etwas irreführend, aber mit diesem Befehl ist definitiv das Formatieren am Mac gemeint. Empfohlen ist das Format Mac OS Extended auszuwählen. Dabei handelt es sich um das vorher erwähnte HFS+-Format. Dieses läuft unter Mac OS X optimal und ist für externe SSD Festplatten ideal, wenn die Kompatibilität zu Windows nicht benötigt wird. Nun müssen Sie nur noch einen Namen für die Festplatte vergeben und das war’s. Bei der anschließenden Installation eines Mac OS X Betriebssystems wird die neue Festplatte anstandslos erkannt. Auch dieser Vorgang nimmt nur sehr wenig Zeit in Anspruch.

Welche Probleme könnten auftreten? Was tun?

So leicht wie die Formatierung einer Festplatte wohl aussehen mag bzw. auch ist, können Probleme während der Formatierung solcher Hardware natürlich vorkommen. Hier gilt: Nicht stressen und einfach den Tipps und Anleitungen folgen. Durch das Lösen solcher Probleme macht man natürlich auch wichtige Erfahrungen. Die zwei typischen Probleme beim Formatieren von Festplatten sind:
 Die Festplatte wird nicht erkannt, weil diese nicht korrekt eingebaut wurde. Hier ist es wichtig der Anleitung vom ersten Absatz noch einmal genau zu befolgen. Es ist wichtig, dass die Festplatte korrekt eingebaut und angeschlossen werden muss.
 Es wurde das falsche zu formatierende Dateiformat gewählt. Nutzen Sie Windows oder einen Mac? Haben Sie NTFS bei der Formatierung ausgewählt oder FAT32? Hier hilft nur eine erneute Formatierung mit dem richtigen Dateisystem.
Es gibt natürlich noch mehr Probleme, die entstehen können und die man nicht alle aufzählen kann. Jedoch gibt es in Foren und allgemein im Internet eine Reihe von Usern die Ihr Problem schon einmal hatten. Die Lösungsvorschläge der einzelnen User in der Community sind dann meistens hilfreiche Tipps, auch wenn diese am Anfang eher unwahrscheinlich vorkommen.

Wie teste ich die Geschwindigkeit einer SSD am PC?

Sie wollen die Geschwindigkeit Ihrer SSD am PC testen? Dies geht ganz einfach. Viele User arbeiten entweder mit der Eingabeaufforderung, die das Windows Betriebssystem natürlich schon vorinstalliert hat. Hier ist es wichtig zu wissen, wie man die Befehle eingibt damit die Eingabeaufforderung versteht, was man eigentlich genau haben möchte. Wer nicht so fit ist, kann sich eine Menge von Befehlen natürlich im Internet heraussuchen.
Nachfolgend wird Ihnen erklärt wie Sie die Geschwindkeit Ihrer SSD ermitteln können: Sie geben in dem Suchfeld von Windows „cmd“ ein. Die Eingabeaufforderung wird als erster Vorschlag im Suchfeld erscheinen. Nun geben Sie folgenden Befehl ein:

winsat disk -seq -read -drive c

Dieser Befehl bedeutet, dass die Lesegeschwindigkeit der Festplatte :C getestet und ermittelt wird. Sie können natürlich auch andere Festplatten durch die Eingabeaufforderung prüfen, in dem Sie einfach nur drive c umändern. Ein weiterer, wichtiger Faktor ist die Schreibgeschwindkeit der Festplatte. Hierzu geben Sie anschließend folgenden Befehl ein:

winsat disk -seq -write -drive c

Dieser Befehl bedeutet, dass die Schreibgeschwindigkeit der Festplatte :C getestet und ermittelt wird.

Wer nicht gerne mit der Eingabeaufforderung arbeitet, kann sich auch Tools zum kostenlosen Download herunterladen. Der Vorteil hier ist, dass man sich nicht die Befehle merken muss. Man wählt in dem Freeware Tool einfach aus, welche Festplatte man auf Lese- und Schreibgeschwindigkeit testen möchte. Hierzu einfach in der Suchmaschine „Freeware Tool SSD Geschwindigkeit“ eingeben und Ihnen werden eine Reihe von kostenlosen Tools zum Ermitteln der Geschwindigkeit einer SSD angezeigt. Das zurzeit beste Freeware SSD Tool für Windows ist AS SSD Benchmark.

Wie teste ich die Geschwindigkeit einer SSD am Mac?

Nun zum Mac. Zu den besten Mac Apps zum Ermitteln der Geschwindigkeit einer SSD gehört definitiv der Blackmagic Disk Speed Test. Diesen können Sie online im App Store herunterladen und installieren. Möchten Sie den App Store nicht nutzen, können Sie auch das Tool AJA System Test aus dem Internet laden und die Geschwindigkeit Ihrer SSD ermitteln. Beide Apps zeigen Ihnen zuverlässige Informationen zu ihren Festplatten, inklusive Ihrer Lese- und Schreibgeschwindigkeit.

Gibt es Tools oder Apps die meine SSD schneller machen?

Einen SSD beschleunigt ohne Zweifel einen PC oder einen Mac auf Anhieb. Die Hardware arbeitet schnell, störungsfrei und leise. Zusätzliche Apps sind meist unnötig und bremsen ein System eher aus, als dass sie zu Leistungssteigerungen führen. Einige sind aber dennoch empfehlenswert und können bei Bedarf ausprobiert werden. Dazu zählen für Windows folgende Apps:

 Intel SSD Toolbox Das Gratis-Tool liefert Ihnen detaillierte Informationen zu Ihren SSD Festplatten und bietet zahlreiche Diagnose-Funktionen. SSDs lassen sich damit auf Fehler überprüfen und teilweise reparieren.

 SSD Tweaker Mit dieser App lassen sich einige Voreinstellungen vornehmen, die das Beschreiben und Lesen der SSD beschleunigen. Zusätzlich zur Gratis-Version gibt es eine kostenpflichtige Pro Variante, die noch mehr Funktionalität bietet.

Sollte am Mac nachträglich eine SSD eingebaut worden sein, oder hat man sich eine externe SSD zugelegt, lohnt sich ein Blick in den Systembericht des Macs. Zu finden unter  Apfel // Über diesen Mac // und dann über den Button Weitere Informationen … und dort Systembericht … . In der linken Spalte findet man unter dem Punkt Serial-ATA alle angeschlossenen SATA Geräte. Dazu sollten definitiv die Festplatten gehören. Klickt man nun auf das jeweilige Gerät, taucht in der Auflistung der Menüpunkt TRIM-Unterstützung auf. Ist diese mit JA angegeben? Alles gut, keine weiteren Schritte nötig. Ist man Besitzer eines Macs, der direkt von Apple mit einer SSD oder einem Fusion Drive bestückt worden ist, muss der TRIM-Befehl nicht nachträglich aktiviert werden. Ist der Wert jedoch NEIN muss man zu zusätzlichen Tools greifen. Denn, gelöschte Daten werden – wie bei herkömmlichen Festplatten auch – nicht sofort von der SSD gelöscht. Es wird quasi nur der Verweis auf die Daten entfernt, die eigentlichen Daten bleiben jedoch bestehen und werden erst zum Überschreiben freigegeben, wenn Speicherplatz benötigt wird. Das kann auf lange Sicht zu einer langsamen SSD führen. Der TRIM Befehl sorgt dafür, dass gelöschte Daten auch sofort entfernt werden und die SSD Festplatte frei gewordenen Speicher auch wirklich als freien Speicher anzeigt. Diese Einstellung lässt sich jedoch mit zusätzlichen Apps völlig unkompliziert aktivieren. Zu nennen wären dort:

 Chameleon SSD Optimizer Freeware! Ab OS X 10.7 aufwärts. Kommt mit den gängigsten SSD Festplatten klar.

 Trim Enabler Gut angelegte 10 Dollar: Das Tool bietet neben dem TRIM Befehl noch weitere Tools zur Messung und Optimierung der SSD Festplatte.

Sollte wider Erwarten eine externe SSD langsam sein, sollte das Laufwerk erst mit einem Festplatten-Dienstprogramm auf Fehler überprüft werden. Manchmal lohnt es sich ebenfalls, die gespeicherte Datenmenge zu minimieren und Daten zu löschen.